Jugendgruppe des C28



Ausflug der
Jugendgruppe 2007


Ferienprogramm
2006 Girls only


Ferienprogramm
2006 Boys&Girls


Ferienprogramm
2005


Jugendgruppe
2005




Ferienprogramm

Jedes Jahr findet in den Räumlichkeiten des Ortsverbandes im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Fürstenfeldbruck ein "Basteltag" statt. An diesem Termin können die Ferienkinder unter Anleitung der Funkamateure ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit der Funktechnik sammeln. Am Vormittag wird eine kleine elektronische Schaltung besprochen und aufgebaut. Nachmittags organisiert der OV C28 eine Fuchsjagd. Mit Peileimpfängern ausgerüstet suchen die Teilnehmer den „Fuchs“, der in der Umgebung versteckt wurde.

 

Hüttenwochenende der Jugendgruppe OV C28

Zum Abschluß der Bastelsaison organisierten wir für die Jugendgruppe eine Wochenendfahrt (21.-23. Juli) in die Jugendherberge Frauenberg im Bayerischen Wald.

Am Freitagnachmittag trafen sich 6 Jugendliche (12-15 Jahre) und 2 Betreuer (Bild 1) am Clubraum, verstauten erst das Gepäck und dann sich selbst auf die beiden Fahrzeuge und los ging´s. Nach 3 Stunden Autofahrt erreichten wir unser Ziel. Da sich alle auf das selbstzugrillende Abendessen freuten, klappte die Zimmerübernahme samt Bettenbezug reibungslos.

Nach dem Abendessen wurde am Grillplatz der Jugendherberge eine 70cm Funkstation aufgebaut und das 70cm echolink Relais Freyung DB0WOS problemlos erreicht. Der Connect nach Muenchen gelang und die Clubstation DL0FU zuhause in Fürstenfeldbruck antwortete auf unseren Anruf. So war es moeglich den dort stattfindenden OV Abend ueber den Ausflug aktuell zu informieren. Unsere Aktivitäten bzw. Antennen warfen bei anderen Herbergsgästen einige Fragen auf, deren Beantwortung uns die Gelegenheit gab, den Amateurfunk vorzustellen und so Werbung für das Hobby zu betreiben. Die Zeit bis zur Nachtruhe verging sehr schnell, aber es erforderte dann doch einige Anläufe, bis unsere Jugend endlich schlafend in den Betten lag.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Bergwanderung mit Funkaktivität auf den Dreisessel (1312m) geplant. Wegen den sehr sommerlichen Temperaturen verkürzten wir etwas den Aufstieg und stellten für den Nachmittag einen Schwimmbadbesuch in Aussicht. Die Bergwelt einerseits mit den großen, aufgetürmten Felsblöcken faszinierte die Jungs genauso wie andererseits das Hervorzaubern der Funkstation aus den Rucksäcken und der Aufnahme des Funkbetriebs. Während der Kontakt mit OMs aus unserem OV nur mit Mühe gelang, schafften Wolfgang DK4MZ, als absolutes Highlight, eine Funkverbindung mit F6HOK. Für unser FT290 mit einer 20W-PA an einer HB9CV erhielten wir einen Rapport von 55. Die überbrückte Entfernung betrug ca. 450km (Bild 2). Die nackten Zahlen beeindruckten aber nicht so sehr wie die Aussage, daß das eine Verbindung quer über Deutschland, von rechts nach links bzw. Ost nach West und umgekehrt war. Nachdem die Akkus erschöpft waren kletterten wir noch zwischen den Felsen umher. Dabei entdeckten wir einen noch besser geeigneten Funkplatz, übersahen aber ein paar schwarze Wolken. Der angedachte Badeausflug fiel dann auch buchstäblich ins Wasser, da uns der Gewitterregen noch deutlich vor unseren Autos erreicht hat. Also folgte eine kurze Trockenlegungsphase in der Jugendherberge mit einer Runde Kartenspielen, bis wir dann alle zum Pizza-Abholservice aufbrachen.

Für den kommenden Tag galt es dann sowohl Funken als auch Baden unter einen Hut zu bringen. Wir lösten die sich widersprechenden Interessen durch sequentielles Abarbeiten, also zuerst rauf auf den Dreisessel, die Akkus Leerfunken und anschließend nach Neureichenau in das Naturfreibad. Obwohl sich Thomas DO1MX redlich bemühte, gelangen nur wenige Verbindungen (Bild 2). Beim Abschluß im Naturfreibad tobten sich die Jungs nochmal richtig aus, bevor es nach der Vernichtung der letzten Proviantreste an die Heimfahrt ging.

Pünktlich gegen 1600Uhr lieferten wir unsere Jugend wieder bei ihren Eltern ab. Die Frage, was ihnen denn am Besten gefallen hat, beantwortete unser Jüngster, Daniel, kurz und knapp : „Alles“ !

 

Zweiter Platz für die Funkamateure aus Fürstenfeldbruck

Im bundesweiten Wettbewerb des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) e. V. mit 1060 Ortsverbänden um die beste Jugendarbeit erreichten die Funkamateure der Jugendgruppe Fürstenfeldbruck den zweiten Platz. Zur Preisübergabe reiste Martin Wrege nach Friedrichshafen am Bodensee, um die Ehrung im Rahmen Europas größter Amateurfunkmesse, der HAM RADIO, entgegenzunehmen.

Am Freitag, den 24. Juni um 14 Uhr erfolgte die Übergabe der Urkunden für die vorderen drei Plätze. Erstplatzierter wurde die Gruppe des Ortsverbandes Ludwigsfelde, der dritte Preis ging an die Mitarbeiter der Jugendarbeit im Ortsverband Lennestadt.

Der Ortsverband Fürstenfeldbruck wurde insbesondere für seine Aktivitäten im Ferienprogramm der Stadt Fürstenfeldbruck sowie die ganzjährigen Bastelnachmittage für Kinder und Jugendliche aus der Region ausgezeichnet. Interessierte Jugendliche bereitet der Ortsverband in separaten Ausbildungskursen auf die Prüfung zum lizenzierten Funkamateur vor.

Das Referat für Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung hat im Jahr 2002 beschlossen, einen Förderpreis für interessante und nachahmenswerte Projekte in der DARC Jugendarbeit auszuloben. Neben Einzelprojekten im Rahmen der DARC Jugendarbeit kann auch eine ganzjährige intensive Jugendarbeit in den Gruppen in die Bewertung einbezogen werden. „Mich freut es jedes Jahr aufs Neue, dass sich viele Ortsverbände in der Jugendarbeit engagieren und mit uns gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen“, erklärt Hans-Otto Dornfeld. Der Referatsleiter für Ausbildung, Jugendarbeit und Weiterbildung im DARC hat den Preis bereits zum vierten Mal für aktive Jugendarbeit verliehen. „Ohne die Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter, die immer wieder aufs Neue auf die Jugend zugehen, wird es schwer sein zu bestehen. Wir müssen jetzt auf die Jugend zugehen, um die Zukunft des Amateurfunks zu sichern“, so Dornfeld.

 

Projekttage 2004 am Viscardi-Gymnasium
(Autor: Martin Wrege, DL2MW)

Im Rahmen der Projekttage wurden zahlreiche Projekte teils von Schülern oder auch Lehrern veranstaltet. Darunter auch das Projekt „Amateurfunk“ des Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. Ortsverband Fürstenfeldbruck C28.


Den 15 Schülern des Gymnasium, die sich für das Projekt Amateurfunk angemeldet hatten, wurde die Faszination des Amateurfunks sowie techn. Verständnis näher gebracht.

Zur Teilnahme am Amateurfunkdienst benötigt man eine Lizenz, ähnlich dem Autoführerschein, doch mit dem Ausbildungsrufzeichen DN2MA konnten die Jugendlichen auch ohne Lizenz am Amateurfunk teilnehmen und dabei einige weltweite Funkverbindungen aufbauen. Neben dem Funkbetrieb bauten alle eine kleine elektronische Spielerei – einen Vierfach-LED-Blinker – auf um den Schülern auch ein wenig Technik näher zu bringen.


Nachdem alle eine funktionierende Schaltung fertig zum mitnehmen hatten, peilten bzw. Orteten sie einen Sender an den wir auf dem Gelände um das Viscardi-Gymnasium versteckt aufgebaut hatten. Sie bekamen eine kurze Einweisung wie sie mit dem Peilempfänger umgehen sollten und dann konnte es auch schon losgehen. Alle Gruppen kamen am Sender erfolgreich an.


Begeistert am Viscardi-Gymnasium wieder angekommen gab es noch eine kleine Stärkung und die Teilnahme-Urkunden mit denen dann das Ende der Veranstaltung eingeleitet wurde.

 

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Projekttage am Viscardi-Gymnasium der Stadt Fürstenfeldbruck
(nachzulesen auch in der CQ-DL 9-03, Seite 635)

2 m und 70 cm Yagis
sowie eine Groundplane

DL2MW erklärt
die aufgebaute Station

So geht das also mit
dem Morsen...

 

 "Seit ca. 1 ½ Jahren befasse ich mich mit Jugendarbeit und Ausbildung. Angefangen hat alles mit einer Idee auf unserer OV-Frequenz. Nach einem Gespräch mit dem Schulleiter war es dann geschafft, die Türen der Schulen standen für Amateurfunk offen. Leider waren die ersten Info-Veranstaltungen nicht sehr erfolgreich, weil die meisten doch nur mal reinschnuppern wollten, aber kein wirkliches Interesse hatten um selber Funkamateur zuwerden.

 

Letztes Jahr bauten wir einen Info-Stand auf dem Sommerfest des Viscardi-Gymnasium auf. Hierbei gewannen wir Roland Kutka und Philipp Meyer für den Amateurfunk. Sie absolvierten im kommenden Jahr den Klasse 3 Lehrgang von mir. Dieses Mal gab es kein Sommerfest sondern Projekttage in der letzten Schulwoche. Natürlich wollte ich auch Amateurfunk hineinbringen. Also kam mir der Gedanke einfach einen Projekttag Amateurfunk zu organisieren.

 

Nach langer Planung stellten wir ein Programm auf; die Jugendlichen haben zuerst einiges über Amateurfunk durch einen Kurzvortrag erfahren. Anschließend gab es gleich mal eine kleine Pause zu Regeneration der grauen Zellen. Nach der Pausierung durften die Jugendlichen Ausbildungsfunkbetrieb mit dem Rufzeichen DN2MA/p machen.

 

Im Vorfeld bauten wir für UKW eine Duo-Band-GP sowie eine 9-Ele- für 2m und eine 18-Ele-Yagi für 70cm. Für KW spannten wir eine FD-3. Die Jugendlichen trauten sich leider die erste Zeit nicht ans Mike, doch nach einiger „Anlaufzeit“; nahmen sie es dann doch noch und waren aber dann fast von den Geräten nicht mehr wegzubringen. Es hatten sich ursprünglich 17 Schüler aus der 5. – 9. Jahrgangsstufe angemeldet, aber es wurden dann doch insgesamt 25 die da waren.

 

Als jeder mal mehrere Verbindungen auf UKW u. KW gemacht hatte, kamen wir zur heiß ersehnten Fuchsjagd. Es erstaunte mich, dass selbst die Mittelstufe daran großes Interesse zeigte. Leider standen uns nur 7 Peilempfänger und ein Fuchs zur Verfügung, daher mussten wir kleinere Gruppen bilden, was die Jugendlichen jedoch bestens selbst managten. Nach der kurzen grauen Theorie der Peiltechnik liefen sie dann alle los um den Fuchs zu finden.

 

Natürlich standen wir mit dem Fuchsjagdbetreuer (Harmonischer von DB7KY, Stefan Miehlke) in Funkkontakt. Es hatte nicht einmal 15 Minuten gedauert bis sie durch das Gelände zum Sender liefen. Anschließend kehrten sie alle, stolz den Fuchs gefunden zu haben, zurück zu uns. Die beiden ersten „Jäger“; haben einen kleinen Preis bekommen.

 

In der ganzen Zeit während des Projekttages beantworteten wir zahlreiche Fragen von den Kids, angefangen von einfachen Fragen wie: „was macht ihr da“; bis hin zu technischen Fragen. War schon erstaunlich was sie alles wissen wollten. Der Projekttag hat uns, den Betreuern, und den Kids sehr viel Spaß gemacht. Auch für nächstes Jahr werden wir eine ähnliche Aktion planen.

 

Einige der Teilnehmer sind bereits im Klasse 3 Lehrgang, den ich nächstes Schuljahr im Viscardi-Gymnasium veranstalten werde.

 

Roland Kutka, der auch als Betreuer eingeteilt war, hatte dieses Jahr daran teilgenommen und wird im August seine Prüfung haben. Er will sich aber nicht mit der Klasse 3 begnügen, sondern will gleich nach der Prüfung weiter machen. Roland wird am Klasse 2 Lehrgang bei mir nächstes Jahr teilnehmen. Er ist sehr ehrgeizig und ich bin zuversichtlich, dass er die Prüfung problemlos schaffen wird.

 

Ich möchte bei der Gelegenheit dem Schulleiter Hr. Erich Hage und den Betreuern Jens Miehlke (DB7KY), Stefan Miehlke und Roland Kutka sowie den Helfern im Hintergrund wie Gernot Wolf (DJ1MGW), Wolfgang Blumrich (DJ8MWB) und Wolfgang Förtsch (DK4MZ) stellv. OVV danken, ohne deren Hilfe die Aktion nicht möglich gewesen wäre.

 

Vielen Dank dafür.
Martin Wrege, DL2MW"

 

 

letzte Änderung: 14.Okt.2007 - eMail an Webmaster